Chodorkowskis Briefe aus dem Gefängnis - "Putin glaubt nicht an das russische Volk"
Es sind Einblicke ins Seelenleben von Russlands berühmtestem Gefangenen: Exklusiv konnte SPIEGEL ONLINE den Briefwechsel zwischen Regisseur Cyril Tuschi und dem Mann, dem sein neuer Kinofilm gewidmet ist, einsehen - dem inhaftierten Ex-Oligarchen Michail Chodorkowski.
Chodorkowski schreibt:
- über seine Lagerhaft:
"Ich fühle mich hier im Gefängnis freier als an der Spitze eines Konzerns. Hier bin ich ganz für mich alleine verantwortlich."
- über das Gefängnisessen:
"Wenn das Gefängnisessen kommt, muss ich es mit einer Tablette herunterschlucken, weil ich ansonsten Bauchschmerzen bekomme. Die verordneten Fettanteile hier sind für mich einfach zu hoch."
Ein Artikel von Matthias Schepp, Moskau, für Spiegel Online: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,798382,00.html
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